Die Weltgemeinschaft hat es geschafft: am Wochenende haben sich die UN-Mitgliedsstaaten nach langen Verhandlungen auf 17 globale Nachhaltigkeitsziele geeinigt.
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Nein zu Fracking – Schutz unseres Trinkwassers geht vor
Landesenwicklungsplan
Die Förderung von unkonventionellem Erdgas, das so genannte Fracking, wird in Nordrhein-Westfalen derzeit nicht genehmigt, da die Folgen insbesondere für die Trinkwasserversorgung nicht absehbar sind. Diese Sichtweise hat nun auch – auf Grüne Initiative hin – Eingang in den Landesentwicklungsplan (LEP) gefunden.
Ein guter Tag für die Menschen im Rheinischen Revier und das Klima
Verkleinerung des Tagebaus Garzweiler II beschlossen
Heute hat die rot-grüne Landesregierung den Entwurf der 3. Leitentscheidung zur Verkleinerung des Tagebaus Garzweiler II beschlossen. Das erste Mal in der Geschichte wird nun ein genehmigter Tagebau verkleinert.
Privatisierung zulasten der Menschen nicht mit uns
Öffentlich-Private-Partnerschaften (ÖPP)
Die Euphorie um Öffentlich-Private-Partnerschaften (ÖPP) schien eigentlich abgeebbt. Das Modell, wonach private Unternehmen für den Staat Schulen, Rathäuser oder Straßen finanzieren, bauen und betreiben, erfreute sich zuletzt keiner großen Beliebtheit mehr. Doch Schuldenbremse, Maastrichtkriterien und niedrige Zinsstände könnten zu einer Wiederbelebung von ÖPP führen, zumindest bei Autobahnen und Bundesstraßen.
Düsseldorf wehrt sich gegen rechtsextreme Hetze
DÜGIDA-Demo
Für den heutigen Freitag hat der Düsseldorfer Pegida-Ableger DÜGIDA erstmals nach Monaten der Ruhe eine Demonstration angekündigt. Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure ruft zur Gegendemo auf. Die Kundgebungen beginnen um 18 Uhr am Hauptbahnhof und vor dem DGB-Haus (Friedrich-Ebert-Straße).
Geflüchtete Kinder brauchen unseren Schutz
Weltkindertag 2015
Am 20. September ist Weltkindertag. Unter dem Motto „Kinder willkommen“ rufen UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk in diesem Jahr dazu auf, die Rechte und Bedürfnisse von Kindern in das Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen. Geflüchtete Kinder gehören für uns GRÜNE selbstverständlich dazu. Für uns steht fest: Kinder sind besonders schutzbedürftig und das gilt vor allem für geflüchtete Kinder.
„Kreislaufwirtschaft ist eine Chance für die Region“
Dr. Birgit Beisheim meint:
Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, in einem Produkt verwendete Rohstoffe für die Produktion wiederzugewinnen. Ein geschlossener Wirtschaftskreislauf spart Ressourcen, reduziert das Abfallaufkommen und den Energieverbrauch. In der Emscher-Lippe-Region verwerten regionale Unternehmen im Produktionsprozess anfallende Abfälle schon heute an anderer Stelle erneut.
Was ist eigentlich drin – im Kühlschrank?
Internationaler Tag für den Schutz der Ozonschicht 2015
Sicherlich denken jetzt die meisten zunächst an Milch, Butter oder Wurst. Das wird in den meisten Fällen wohl auch so sein. Leider befinden sich in Kühlschränken aber nicht nur Lebensmittel, sondern oft auch – die inzwischen verbotenen Kältemittel – Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). FCKW gehören zu den Stoffen, die ursächlich für den Abbau der Ozonschicht verantwortlich sind. Sie wurden sehr lange in Klimaanlagen und Kühlschränken verwendet.
Die Radstation: Mehr als ein Parkhaus
Abgeordnete besuchen Radstationen
Fahrradfahren boomt. Immer mehr Menschen in NRW lassen das Auto stehen und legen ihren Weg zur Arbeit, Uni oder in der Freizeit mit dem Rad zurück. Mittlerweile sind so viele Radfahrende unterwegs, dass Parkplätze für Fahrräder knapp werden, vor allem an Bahnhöfen und anderen zentralen Punkten. Abhilfe schaffen die 72 Radstationen in NRW, die – oft als gemeinnütziger Betrieb – nicht nur die Bikes wettergeschützt und diebstahlsicher unterbringen, sondern vielfach auch Service wie zum Beispiel Reparatur und Verleih anbieten.
„EU-Regierungschefs sollten sich ein Beispiel an BürgerInnen nehmen“
Solidarische EU-Asylpolitik statt Flüchtlingsabwehr
Nächste Woche tagt der Rat der Europäischen Union „Justiz und Inneres“, um eine gemeinsame Antwort auf die Flüchtlingssituation in Europa zu finden. Der luxemburgische Minister für Immigration und Asyl, Jean Asselborn, stellt in seiner Erklärung für die Einberufung dieses außerordentlichen Treffens klar: „Es gibt keine nationale, sondern nur eine europäische Lösung.“