In ganz Deutschland wurden in den vergangenen Jahren zu wenige Wohnungen gebaut. Allein in NRW brauchen wir laut Prognosen bis zum Jahr 2020 etwa 400.000 neue Wohneinheiten – insbesondere für Menschen mit mittleren und geringen Einkommen. Wichtig ist dabei, dass die jetzt gebauten Wohnungen auch in Zukunft attraktiv bleiben: Durch energieeffizientes Bauen, gemischte Quartiere und nachhaltige Stadtentwicklung. Um diese Ziele zu erreichen, haben die Fraktionen von GRÜNEN und SPD heute im Landtag einen entsprechenden Antrag eingebracht.
Allgemein
Entschieden Ausgrenzung und Hetze entgegentreten
Mit offen islamfeindlichen Aussagen zeigt die „Alternative für Deutschland“, wie menschenverachtend ihre Positionen sind und dass sie den gesellschaftlichen Frieden und unsere Verfassung attackiert.
Emanzipation statt Repression: Der Bund schafft ein Bürokratiemonster
Vor zwei Jahren erklärte die Bundesregierung, mit einem neuen Prostituiertenschutzgesetz die Arbeitsbedingungen für Prostituierte verbessern und ihre Selbstbestimmungsrechte stärken zu wollen. Leider folgte nun ein Gesetzentwurf, der gerade in den Bereichen Gesundheitsschutz und Selbstbestimmung den eigentlichen Zielen der Bundesregierung sogar entgegenwirken könnte. Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung setzt auf Repression statt auf Emanzipation. Die Bundesregierung muss ihn insbesondere in vier Aspekten dringend überarbeiten:
Nur gemeinsam kann der endgültige Atomausstieg in Europa gelingen
Die Atomkraftwerke in Tihange und Doel müssen abgeschaltet werden. Das fordern nicht nur GRÜNE und Mitglieder der Anti-Atom Bewegung, die seit Jahren die Sicherheit der Reaktoren anzweifeln, sondern inzwischen auch viele Bürger*innen in ganz NRW. Nach der unverantwortlichen Entscheidung der belgischen Regierung im vergangenen Jahr, die Reaktoren trotz Tausender bekannter Risse in den Reaktorbehältern wieder anzufahren, kam es mehrfach zu Notabschaltungen an beiden Standorten aufgrund technischer Probleme.
Es ist höchste Zeit den Ausstieg aus der Braunkohle zu planen
Der Klimavertrag von Paris war ein wichtiges Signal für den Klimaschutz. Jetzt muss das Klimaziel mit konkreten Maßnahmen umgesetzt und der durchschnittliche Temperaturanstieg auf zwei Grad begrenzt werden. Für Deutschland heißt das: Ausstieg aus der Kohleverstromung. Wir brauchen deshalb einen Kohlekonsens.
Der GRÜNE Online-Check 2016: Diese Kommunen sind die digitalen Vorreiter
Köln, Bonn, Mülheim, Moers und Gelsenkirchen – das sind die Spitzenreiter beim zweiten Online-Check. Die Abgeordneten, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Experten der Open Knowledge Foundation haben die Internetportale der 396 Kommunen und 31 Kreise in NRW getestet. Das sind die Ergebnisse:
Jeder dritte Flüchtling kann bereits von der Gesundheitskarte profitieren
Als erstes Flächenland hat Nordrhein-Westfalen die Gesundheitskarte für Geflüchtete ermöglicht. Wie jede*r andere können sie bei Krankheiten so direkt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen, die Kommunen wiederum haben weniger Verwaltungsaufwand. Zu diesem Quartal führen zwölf weitere Städte die gleichberechtigte Versorgung für geflüchtete Menschen ein – darunter zahlreiche Großstädte.
Für Demokratie und Menschenwürde – gemeinsam gegen Rassismus
Vor 50 Jahren riefen die Vereinten Nationen den „Internationalen Tag zur Überwindung der Rassendiskriminierung“ aus. Gerade in Zeiten, in denen die Angriffe auf Geflüchtete und antimuslimscher Rassismus zunehmen, stellen wir uns Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung entschieden entgegen.
Statt Provokation: RWE sollte Konflikt im Hambacher Forst befrieden
Der Konflikt zwischen der RWE AG, der Polizei und den Demonstrierenden im Hambacher Forst ist in den vergangenen Tagen erneut eskaliert. Zuletzt hatte es zum Ende der Rodungssaison wiederholt gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Polizei und RWE-Security auf der einen und Demonstrierenden auf der anderen Seite gegeben.
Frauen haben 100 Prozent verdient
Laut dem Statistischen Bundesamt verdienen Frauen im Jahr rund 21 Prozent weniger Geld als Männer. Rechnet man den Unterschied in Tage um, arbeiten Frauen 79 Tage, vom 1. Januar bis zum 19. März 2016, umsonst. Mit dem Equal Pay Day markieren wir nicht nur dieses Datum, sondern fordern auch mehr Gerechtigkeit.
