Wir sind alle NRW – Breiter Protest gegen DüGiDa

Die am Montagabend stattgefundene Kundgebung der Gruppierung „Düsseldorfer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Dügida)“ lockte nur etwa 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Platz vor dem Landtag. Stattdessen unterstützten etwa 1.100 Menschen die von einem breiten bürgerlichen Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Initiativen organisierte Gegendemonstration.

Höchste Eisenbahn für die Sanierung des Schienennetzes

Ich begrüße es sehr, dass die Bahn AG mit ihrem Modernisierungsprogramm endlich auch das lange vernachlässigte Schienennetz sanieren will. Dafür sollen in den kommenden Jahren 28 Milliarden Euro, davon 580 Millionen Euro in NRW, investiert werden.

Die Minderheit scheint weiter zu sein als die Mehrheit

In Deutschland leben rund vier Millionen Muslime – wie reagiert der Rest der Bevölkerung in Deutschland auf sie? Bei vielen herrscht verbreitet die Auffassung, dass Muslime anders seien – nicht richtig deutsch. Und sie sollten hier eigentlich auch keine Forderungen stellen. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Studie „Deutschland postmigrantisch“ des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung. Rund ein Drittel der Befragten denken demnach, Muslime seien „aggressiver als sie selber“ und weniger bildungsorientiert. Die Macher der Studie warnen, die Abwertungen des Islams werden drastischer – auch in der Mitte der Gesellschaft. So nehme die Bereitschaft zu, der eigenen Einstellung auch gewaltsame Handlungen folgen zu lassen. Wir haben mit Ali Bas, unserem Sprecher für interreligiösen Dialog über diese Problematik gesprochen:

Die Inklusion ist in der Arbeitswelt angekommen

Die aktuelle Studie der Aktion Mensch wirft ein alles in allem positives Bild auf die Situation von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt in NRW. Bei den meisten der erhobenen Kriterien steht das Land besser da als der Bundesdurchschnitt.

Studie widerlegt Vorurteile gegen AusländerInnen

AusländerInnen belasten die Sozialkassen – dieses Vorurteil hält sich hartnäckig in den Köpfen der meisten Deutschen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, wie eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung belegt. Danach zahlen die in Deutschland lebenden Menschen ohne deutschen Pass im Schnitt 3000 Euro mehr Steuern und Sozialabgaben, als sie an Sozialleistungen beziehen.

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