Weltweit wird am heutigen Freitag der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Seit 1987 setzen Aktivist*innen an diesem symbolischen Jahrestag Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. So auch vor dem Landtag – hier ist eine Fahne mit dem Motto „Frei leben – ohne Gewalt“ der Frauenrechtsbewegung Terre des Femmes gehisst worden. Auch unsere frauenpolitische Sprecherin Josefine Paul war mit dabei.
Allgemein
Rot-Grün investiert in Soziales, Bildung und Integration
Fast 80 Millionen Euro wollen die GRÜNE Fraktion im Landtag NRW und SPD-Fraktion im kommenden Jahr zusätzlich investieren, um einen Sozialen Arbeitsmarkt zu schaffen, Straßen zu sanieren, Radschnellwege zu bauen, den Ganztag und Sozialarbeit in Schulen zu stärken, den Forschungsstandort NRW auszubauen, Geflüchtete zu integrieren und Kinder- und Jugendarbeit zu fördern. Die Details stellten am heutigen Donnerstag unser Fraktionsvorsitzenden Mehrdad Mostofizadeh und sein SPD-Kollege Norbert Römer gemeinsam vor.
Das Land investiert 104,4 Millionen Euro in die Weiterbildung
Die Bedeutung eines lebenslangen (Weiter-)Lernens nimmt gerade in unserer sich immer schneller wandelnden Gesellschaft einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Rot-Grün bleibt Partner der Weiterbildungseinrichtungen und unterstützt die Träger mit zusätzlichen Mitteln – im kommenden Haushaltsjahr steigern wir den Etat für die Weiterbildung auf die Rekordsumme von 104,4 Millionen Euro.
Mehr Geld für Steuergerechtigkeit, Kultur und Eine-Welt-Politik
Heute haben die haushaltspolitischen Sprecher von GRÜNEN und SPD, Martin-Sebastian Abel und Stefan Zimkeit, erste rot-grüne Schwerpunkte für die zweite Lesung des Haushalts 2017 vorgestellt. Dafür werden wir Anträge in einem Volumen von 29,8 Millionen Euro einbringen.
Hochschulen stärken Demokratie und Menschlichkeit
Der Weltstudententag an diesem Donnerstag erinnert an den Widerstand von Studierenden gegen die Nazidiktatur in der damaligen Tschechoslowakei, wenige Monate nachdem die Nazis 1939 das Land besetzten. Wegen ihres Einsatzes für Freiheit und Menschlichkeit wurden Hunderte Studierende in Konzentrationslager gebracht und getötet. Unsere hochschulpolitische Sprecherin Dr. Ruth Seidl mahnt: So etwas Schreckliches darf sich niemals wiederholen. Fremdenhass und Hetze dürfen keinen Platz haben – nicht an den Hochschulen und nicht in unserer Gesellschaft.
„Wir erleben massive rassistische und rechtsextreme Gewalt“
An diesem Freitag ist es fünf Jahre her, dass sich der rechtsterroristische Nationalsozialistische Untergrund (NSU) durch den Suizid von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt selbst enttarnt hat. Die Morde an zehn Menschen werden der Terrorgruppe ebenso wie zahlreiche weitere Verbrechen, unter anderem zwei Bombenanschläge in Köln, zugeordnet. Ende 2014 hat der NRW-Landtag einstimmig einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss eingerichtet, um die NSU-Taten und das Behördenversagen aufzuarbeiten. Wir haben mit der Grünen Obfrau Verena Schäffer über bisherige Erkenntnisse, die „Blutzeugen“-Theorie und aktuelle Entwicklungen im Rechtsextremismus gesprochen.
Abgeordneter sammelt Kilometergeld für Obdachlose
Unser Sprecher für Haushalts- und Finanzpolitik, Martin-Sebastian Abel, unterstützt seit vielen Jahren den „gutenachtbus“, eine mobile Einrichtung für Obdachlose in Düsseldorf. Regelmäßig sammelt er Kleiderspenden und versucht, Unterstützung für den Bus zu organisieren. In zwei Nachtschichten hat er mit den ehrenamtlichen Helfer*innen warme Mahlzeiten und Kaffee verteilt.
Grüne Präsident*innen treffen sich in Düsseldorf
Mit den Worten „Gerade jetzt müssen wir Zeichen setzen für eine starke parlamentarische Demokratie“, begrüßte Oliver Keymis heute seine Grüne Amtskolleg*innen, die seiner Einladung aus ganz Deutschland gefolgt waren.
Ein wichtiger Schritt für mehr Artenvielfalt in NRW
Heute berät der Umweltausschuss über das neue Landesnaturschutzgesetz für Nordrhein-Westfalen. Angesichts der zurückgehenden Biodiversität in unserem Bundesland ist das ein wichtiger Schritt, um der Natur wieder den Stellenwert einzuräumen, der ihr gebührt.
Die Debatte um die Kosten der Erneuerbaren Energien ist unehrlich
Die Stromrechnung ist nicht ganz ehrlich, sie bildet nur einen Teil der echten Kosten ab, nämlich den für die Erneuerbaren Energien. Jedes Jahr im Oktober wird die Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr verkündet – und löst regelmäßig eine Debatte über die Kosten der Energiewende aus. Steigt sie, heißt es, die Kosten seien zu hoch, fällt sie, ist das noch lange kein Grund, die Erneuerbaren Energien nicht weiter auszubremsen.
Für 2017 steht nun fest, dass die Umlage von 6,35 Cent pro Kilowattstunde auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde steigt.
