Hochleistungssport hautnah – Grüne Landtagsfraktion tauscht sich vor Paralympics- und Olympia-Entscheiden mit Rennsport-Kanuten in Essen aus

Pressemitteilung

Mehrdad Mostofizadeh
Portrait Wibke Brems

Heute schon für Olympia vor der Haustüre trainieren: Die Grüne Landtagsfraktion hat vor ihrer zweitägigen Klausur in Essen den Bundesstützpunkt für Kanu-Rennsport am Baldeneysee besucht. Dort konnten die Abgeordneten junge Athletinnen und Athleten beim Training beobachten, die 2036, 2040 oder 2044 zu Hause um Medaillen kämpfen könnten, wenn die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region KölnRheinRuhr stattfinden sollten.

Aktuell sind mehr als vier Millionen Menschen aufgerufen, darüber zu entscheiden, ob sich NRW um die Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt. In den 17 Kommunen, die Teil der Bewerbung KölnRheinRuhr sind, laufen bis zum 19. April Ratsbürgerentscheide – auch in Essen. Am dortigen Baldeneysee erhielten die Abgeordneten an diesem Montag Einblick in die Fitnessräume für den Kanu-Rennsport, das Bootslager und konnten vom Steg den Sportlerinnen und Sportlern beim Training zuschauen sowie mit ihnen ins Gespräch kommen.

„Hier zeigt sich, welche Chancen im NRW-Sport liegen. Für viele Athletinnen und Athleten wäre Olympia zu Hause ein riesiger Ansporn. Gleichzeitig bietet eine Bewerbung die Möglichkeit, die vorhandene Infrastruktur gezielt weiterzuentwickeln und noch mehr Menschen für Sport und Bewegung zu begeistern“, so die Fraktionsvorsitzende Wibke Brems.

Neben den sportlichen Eindrücken gaben Vertreter des Landessportbunds und des Olympiastützpunkts NRW/Rhein-Ruhr Einblick in die Unterstützung der Spitzensportlerinnen und -sportler, die Nachwuchsförderung sowie das Bewerbungskonzept hinter KölnRheinRuhr. „Der Sport profitiert schon jetzt von der Bewerbung um die Paralympischen und Olympischen Spiele”, so der Fraktionsvorsitzende Mehrdad Mostofizadeh. „Die Bewerbung hat das Potenzial, den Sportstandort Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu stärken und eine echte Bereicherung für den Leistungs- und Breitensport zu werden, aber unter anderem auch für mehr Barrierefreiheit zu sorgen.“