Am vergangenen Samstag kam es erneut zu einem gewalttätigen Übergriff rechter Hooligans auf eine antifaschistische Fangruppierung. Nach dem Drittligaspiel des MSV Duisburg gegen den 1. FC Saarbrücken traf es die Duisburger Ultragruppe „Kohorte“, die zuvor über einen Banner ihre Solidarität mit den Ultras Braunschweig ausdrückte. Letztere sind nach einem Angriff rechter Braunschweig Fans durch den eigenen Verein mit einem Stadionverbot belegt worden. Politik, Fans und Vereine müssen gemeinsam gegensteuern.
Einträge von: Guido Von Wiecken
Die deutsche Fleischindustrie ist gefordert, sich neu aufzustellen
Tarifverhandlungen in der Fleischindustrie
Heute beginnen auf Druck von Gewerkschaften, Politik und öffentlicher Diskussion für die Beschäftigten der deutschen Fleischindustrie Tarifverhandlungen über einen Mindestlohn…. weiterlesen
Gute Vorbereitung auf den doppelten Abiturjahrgang zeigt jetzt ihren Erfolg
Ruth Seidl meint:
Der doppelte Abiturjahrgang ist ins erste Semester gestartet. Viele der im Vorfeld entworfenen Schreckensszenarien sind ausgeblieben, weil Land und Hochschulen gut kooperiert haben.
Mehr Chancengleichheit durch bessere Bildung ist das Ziel
Schulleistungsstudie
Es ist wahrhaftig kein berauschendes Ergebnis, das uns die jüngste Schulleistungsstudie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) serviert hat…. weiterlesen
Das „leise“ Leiden der Mädchen muss endlich ein Ende haben
2. Internationaler Weltmädchentag
Der Internationale Weltmädchentag jährt sich heute zum zweiten Mal und fordert Politik und Gesellschaft dazu auf, den Blick auf die… weiterlesen
Wir können alle Anwältinnen und Anwälte der Tiere sein
Welttierschutztag 2013
Beim internationalen Tierschutzkongress in Florenz 1932 wurde der 4. Oktober – der Todestag des Franziskus von Assisi – als Welttierschutztag… weiterlesen
Intensive Nachbereitung nach Polizeieinsatz auf Schalke geboten
Stellungnahme
Josefine Paul (sportpolitische Sprecherin) und Verena Schäffer (innenpolitische Sprecherin) zur aktuellen Diskussion über den Polizeieinsatz auf Schalke anlässlich des Champions-League-Qualifikationsspiels am 21. August 2013
Alphabetisierung ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Gudrun Zentis meint:
Am morgigen Sonntag (08.09.) wird der Weltalphabetisierungstag zum 47. Mal begangen. Trotzdem ist es nach wie vor traurige Tatsache, dass nach Experten-Schätzungen rund eine Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen leben, die weder Lesen und Schreiben können. Bundesweit sind es sogar siebeneinhalb Millionen. Das ist ein kein gutes Zeugnis für eine der führenden Wirtschaftsnationen.
Warum der Strom teurer wird – ein Fakten-Check
Wibke Brems stellt klar:
Über die Kosten der Energiewende wird in diesen Tagen viel gestritten, und der Übeltäter ist schnell ausgemacht: der angeblich planlose und überbordende Ausbau der Erneuerbaren Energien. Da werden mit einer Mischung aus technischem und betriebswirtschaftlichem Halbwissen Versorgungslücken, Netzengpässe und unlösbare Kosten heraufbeschworen. Aber diejenigen sagen nichts zu den überbordenden Industriebefreiungen, zu satten Konzerngewinnen, sinkenden Börsenpreisen und dem Vorteil einer regionalen Wertschöpfung. Stattdessen pickt sich eine Mehrheit teure Ausreißer der Erneuerbaren Energien heraus und nimmt die massiv gestiegenen Kosten für und auf die Großkonzerne zugeschnittenen Offshore-Windenergieanlagen als Gradmesser des Gelingens der Energiewende heraus. Aber müssten wir nicht viel mehr darüber reden, wie wir diese Herausforderungen auf Bundes- und Landesebene meistern können? Die Energiewende wird uns viele große Vorteile bringen, auch darüber sollten wir öfter reden.
Keine PKW-Maut – wir brauchen eine Ausweitung der Lkw-Maut
Arndt Klocke meint:
Mit seinem Vorstoß, eine „umfassende PKW-Maut“ einzuführen, widerspricht der baden-württembergische Verkehrsministers Winne Hermann der Grünen Beschlusslage. Bei der Verabschiedung des Wahlprogramms im April beim Bundesparteitag in Berlin haben wir Grüne uns klar gegen eine PKW-Maut ausgesprochen. Einen ähnlichen Beschluss traf auch der Grüne Landesparteitag im Juni in Hamm. Nun kann man auch innerhalb einer Partei in Sachfragen unterschiedlicher Auffassung sein. Wir haben in NRW eine sehr klare Festlegung in der Koalitionsvereinbarung mit der SPD, die eine PKW-Maut ablehnt. Verkehrsminister Groschek vertritt dies entsprechend offensiv und hat dabei unsere klare Unterstützung.