
Angesichts des voranschreitenden Klimawandels muss sich auch die Wirtschaft auf eine klimaneutrale Produktion umstellen. Wie das funktioniert, konnten unsere Grünen Abgeordneten im Stahlverzinkungsunternehmen ZINQ aus erster Hand erfahren.
Das Ziel von ZINQ, dessen CEOs Dr. Birgitt Bendiek und Lars Baumgürtel den diesjährigen Deutschen Umweltpreis gewonnen haben, ist Triple Zero: keine CO2-Emissionen, kein Abfall und keine Umweltverschmutzung. Im November durfte unsere Grüne NRW-Landtagsfraktion die Produktionsstätte des Unternehmens in Gelsenkirchen besuchen.
Im Austausch mit ZINQ-CEO Lars Baumgürtel und dem Geschäftsführer des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen, Wolfgang Jung, konnten die Abgeordneten sich einen Eindruck von der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens verschaffen. ZINQs Konzept basiert auf einem zirkulären Wirtschaftsprinzip, mit dem Produkte langlebig und ressourcenschonend hergestellt werden.
„ZINQ zeigt, wie der industrielle Mittelstand durch innovative und nachhaltige Ideen das umsetzt, was wir uns als schwarz-grüne Koalition zum Ziel gesetzt haben: die klimaneutrale Transformation der NRW-Wirtschaft“, so die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Wibke Brems.
Die Lage im Klimahafen Gelsenkirchen, umgeben von anderen Unternehmen, die ebenfalls das Ziel haben, klimaneutral zu produzieren, ist für ZINQ eine wichtige Kooperation. Unter anderem forscht ZINQ im Klimahafen an der Erzeugung von Prozesswärme, um das lokale Energiesystem zu stabilisieren.
ZINQ beweist, dass sich Klimaschutz lohnt und eine gute Grundlage für eine zukunftsfähige und resiliente Wirtschaft ist.