Mal eben das Geld für eine geteilte Restaurantrechnung rüberschicken oder den Anteil an einem Geschenk überweisen: Digitale Bezahldienste machen es unkompliziert möglich. Und es gibt europäische Anbieter, die diesen Service datensparsam und sicher ermöglichen. Die regierungstragenden Fraktionen wollen, dass diese Alternativen durch den Einsatz in Land und Kommunen gestärkt werden und gleichzeitig der Service für die Bürgerinnen und Bürger steigt. Dazu erklären Simon Rock, Sprecher für Haushalt und Finanzen der Grünen Landtagsfraktion sowie Raphael Tigges, Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss für die CDU-Landtagsfraktion:
Simon Rock: „Europa muss im Zahlungsverkehr unabhängiger werden und die Dominanz von Mastercard, Visa und PayPal brechen. Attraktive europäische Lösungen wie Wero existieren bereits. Unser Ziel ist es, diese Alternativen zu fördern: Durch den gezielten Einsatz bei Gebührenzahlungen in Behörden und Ämtern in NRW wollen wir die digitale Unabhängigkeit stärken.“
Raphael Tigges: „Digitale Bezahldienste gehören mittlerweile fest zum Alltag der Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass wir neben globalen Angeboten auch sichere, datenschutzkonforme und europäische Alternativen stärken. Mit unserem Antrag setzen wir ein Zeichen für mehr digitale Souveränität, mehr Wahlfreiheit und weniger Bürokratie. Europäische Bezahldienste wie zum Beispiel Wero können besonders in unseren Kommunen Verwaltungsabläufe vereinfachen, Mitarbeiter entlasten sowie Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu öffentlichen Leistungen erleichtern. Dabei gilt: Digitale Angebote ergänzen das Bargeld – sie ersetzen es nicht. Unser Ziel ist eine moderne, bürgerfreundliche Verwaltung, die europäische Innovationen nutzt und technologische Unabhängigkeit stärkt.“
Hier finden Sie den Antrag „Vorteile digitaler und europäischer Bezahldienste für Bürgerinnen und Bürger, Land und Kommunen nutzen“ zum Nachlesen. Der Landtag NRW hat ihn plangemäß am vergangenen Mittwoch zur Beratung an den zuständigen Fachausschuss überwiesen.
