Engstfeld/Körfges: Alle dauerhaft in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländer müssen kommunales Wahlrecht erhalten

62 Prozent der Wahlberechtigten in NRW und 59 Prozent bundesweit sprechen sich dafür aus, dass dauerhaft in Deutschland lebende Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU-Staaten bei Kommunalwahlen wahlberechtigt sein sollen. Diese von infratest dimap ermittelten Umfragewerte hat der Landesintegrationsrat heute vorgestellt. Die Mehrheit der Befragten ist außerdem der Auffassung, dass eine solche Ausweitung des kommunalen Wahlrechts einen positiven Effekt auf die Integration hat. Die Landtagsfraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sehen sich durch die Ergebnisse in ihrem Vorhaben bestätigt, die Landesverfassung an dieser Stelle zu reformieren. Dazu erklären die Sprecher der GRÜNEN- und der SPD-Landtagsfraktion in der Verfassungskommission, Stefan Engstfeld und Hans-Willi Körfges:

Flüchtlingskrise: „Hilfe wird dringend gebraucht“

Die Flüchtlingskrise an Europas Grenzen spitzt sich immer weiter zu, nach neuesten Prognosen des Bundesinnenministers werden in diesem Jahr in Deutschland rund 800.000 Menschen Asyl beantragen – davon etwa 170.000 in NRW. In ganz Deutschland zeigen sich viele Menschen solidarisch. Sie engagieren sich für Geflüchtete, heißen sie willkommen und ermöglichen ihnen einen Neustart in einem fremden Land. Anlässlich des diesjährigen Welttages der humanitären Hilfe am 19. August 2015 sprechen wir mit Monika Düker, unserer flüchtlingspolitischen Sprecherin, über die Situation der zu uns Geflüchteten und die Hilfe, die jedeR leisten kann:

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