Wir behalten Kinderrechte konsequent im Blick

Kinder by Robert Collins/unsplash

Die Beauftragte für Kinderschutz und Kinderrechte, Petra Ladenburger, hat heute ihr Konzept für mehr Kinderschutz und Kinderrechte vorgestellt. Mit dem Landeskinderschutzgesetz, verbindlichen Schutzkonzepten und der Einrichtung der unabhängigen Beauftragten hat Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren bereits wichtige Weichen gestellt. Dazu erklären Norika Creuzmann, Sprecherin für Kinder- und Jugendschutz der Grünen Landtagsfraktion, und Charlotte Quik, Sprecherin der CDU-Fraktion in der Kinderschutzkommission:

Norika Creuzmann: „Beim Kinderschutz dürfen wir uns niemals mit dem Erreichten zufriedengeben. Es ist gut und wichtig, dass die unabhängige Kinderschutzbeauftragte genau hinschaut, Herausforderungen benennt und neue Impulse setzt. Das ist die beste Präventionsarbeit im politischen Raum: Den Ist-Stand zu erfassen, ihn zu reflektieren und ihn weiterzuentwickeln. Kinder sind nicht nur unsere Zukunft, sondern unsere Gegenwart. Sie müssen auch jetzt ernst genommen, gefördert und geschützt werden. Wir haben als schwarz-grüne Koalition in den vergangenen Jahren viel auf den Weg gebracht. Darauf können wir aufbauen. Kinderschutz darf nicht davon abhängen, ob ein Kind Glück hat und auf die richtigen Menschen trifft oder am richtigen Ort lebt. Kinderrechte müssen überall bekannt sein und der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen muss überall verlässlich funktionieren. Das ist unser Anspruch und daran arbeiten wir weiter.“


Charlotte Quik: „Der Schutz unserer Kinder und die Stärkung ihrer Rechte haben für uns oberste Priorität. Nordrhein-Westfalen ist im Bereich des Kinderschutzes bundesweit Vorreiter. Darauf sind wir stolz, und diesen erfolgreichen Weg gehen wir konsequent weiter. Mit der Einsetzung der unabhängigen Beauftragten für Kinderschutz und Kinderrechte im Februar dieses Jahres haben wir den Kinderschutz in unserem Land um eine weitere wichtige Stimme gestärkt. Wir danken Petra Ladenburger dafür, dass sie ihre Vorstellungen für die weitere Stärkung des Kinderschutzes und der Kinderrechte konkretisiert hat und dabei auch wichtige Themen wie die Beteiligung junger Menschen und den Schutz vor extremistischen Einflüssen in den Blick nimmt. Ihre fachliche Expertise ist eine wertvolle Bereicherung für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Kinderschutzes in Nordrhein-Westfalen. Wir freuen uns auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit, denn unser gemeinsamer Anspruch bleibt klar: Alle Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen sollen sicher und geschützt aufwachsen können und ihre Rechte müssen konsequent gewahrt werden.“

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