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Pressemitteilung

Brems: Landesregierung fährt Energiewende mit Vorsatz gegen die Wand

Der Ausbau der Windenergie an Land ist laut aktueller Zahlen der Deutschen Windguard im Auftrag der Verbände BWE und VDMA Power Systems im ersten Halbjahr dieses Jahres nahezu zum Erliegen gekommen. In NRW kam es zu einem Einbruch von rund 80 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren. Dazu erklärt Wibke Brems, energiepolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Die heute bekannt gewordenen Ausbauzahlen für Windenergie sind erschreckend und bestätigen unsere schlimmsten Befürchtungen. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat mit der monatelang geführten Diskussion über das Vorhaben, einen pauschalen Mindestabstand von 1.500 Metern zur Wohnbebauung einzuführen, maßgeblich dazu beigetragen, dass der Windenergieausbau in NRW so gut wie zum Erliegen gekommen ist.
Durch den kurz vor der Sommerpause verabschiedeten Landesentwicklungsplan haben CDU und FDP ihre ideologiegetriebene Anti-Windenergiepolitik durchgedrückt und die Mindestabstände beschlossen. Damit ist zu befürchten, dass sich die Situation noch weiter verschlimmern wird. Nicht nur klimapolitisch ist eine solche Politik vollkommen verantwortungslos. Die Regierung von Ministerpräsident Laschet schadet dadurch gezielt dem Wirtschafts- und Energiestandort NRW, gefährdet tausende von Arbeitsplätzen und fährt die Energiewende mit Vorsatz gegen die Wand.“

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