Rekordmittel für die Sanierung von Brücken, Straßen und Radwegen

Verkehr Straße Starßenbauc by shutterstock

Verkehrsminister Oliver Krischer hat an diesem Freitag die Maßnahmen aus dem Sondervermögen für die Sanierungsoffensive des Landes im Straßenbau für 2026 vorgestellt. Über das Landesstraßenerhaltungsprogramm, das Radwegebauprogramm an Landesstraßen sowie das Programm zur Erhaltung der Bundesstraßen werden allein in diesem Jahr gut 500 Millionen Euro in bessere Straßen und Radwege für NRW investiert. Im Einzelnen heißt das: Es fließen 235 Millionen Euro aus Landesmitteln dieses Jahr in den Erhalt bestehender Landesstraßen, gerade auch der Brücken. Hinzu kommen 38,55 Millionen Euro für Erhalt und Neubau von Radwegen an Landesstraßen. Aus dem Sondervermögen fließen in 2026 insgesamt 60 Millionen Euro zusätzlich in Landesstraßenerhalt und Radwege. 171 Millionen Euro, davon knapp die Hälfte aus dem Sondervermögen, werden für Erhaltungsmaßnahmen an Bundesstraßen ausgegeben. Zudem wird aus dem Sondervermögen die Förderung kommunaler Straßenerhaltung deutlich aufgestockt. Dazu erklären Oliver Krauß, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, und Martin Metz, Sprecher für Straßenverkehr der Grünen Landtagsfraktion:

Martin Metz: „Starkes Signal am Brückentag: Als schwarz-grüne Koalition investieren wir Rekordmittel in den Erhalt und die Modernisierung von Straßen, Brücken und Radwegen. Die Landesmittel für den Erhalt von Landesstraßen liegen nun mehr als doppelt so hoch wie vor zehn Jahren. Hinzu kommen die zusätzlichen Gelder aus dem Sondervermögen. Die von Minister Krischer aufgelegte Sanierungsoffensive ist eine sehr gute Nachricht für die Menschen in Nordrhein-Westfalen, die täglich auf unseren Straßen unterwegs sind – egal ob mit dem Auto, dem Bus oder dem Fahrrad. Mit dem Ausbau der Radwege an Landesstraßen zeigt die schwarz-grüne Landesregierung, dass auch sichere und komfortable Wege für Radfahrerinnen und Radfahrer einen hohen Stellenwert haben.”

Oliver Krauß: „NRW investiert mit zusätzlichen Mitteln entschlossen in die Sanierung seiner Verkehrsinfrastruktur – das ist ein sehr wichtiges Signal für unser Land. Modernisierungen von Brücken, Straßen, Tunneln und Radwegen werden konsequent verfolgt. Von der nachhaltigen Erneuerung profitieren wir in allen Generationen: sozial, wirtschaftlich und ökologisch. Die Beschleunigung von Planungs- und Bauprozessen steigert die Effizienz und verleiht erhebliche Schwungkraft: zum Beispiel über innovative Ausschreibungen wie in Königswinter. Auf den neuen Wegen und mit dem Ergreifen der digitalen Chancen kommen wir vorwärts mit zunehmender Geschwindigkeit. Gerade für NRW sind leistungsfähige Verkehrswege unverzichtbar, als Industriestandort, als Transitland und als Drehkreuz in der Europäischen Union. Erhebliche Mittel gehen an unsere Gemeinden und Städte, in denen die Schulen, der Arbeitsplatz oder der Arzt ohne Umwege erreicht werden sollen und müssen – und in denen Verkehrswege oft eine markante überregionale Bedeutung haben, nicht zuletzt mit den wichtigen Rheinbrücken. Die Sanierungsoffensive ist ein wesentliches Erneuerungsprojekt, damit unser Land moderner, mobiler und zukunftsfähiger wird.“

Zukunftskongress 2026 – …