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Aymaz: Schwarz-Gelb muss humanitäre Verantwortung übernehmen

Zur Situation des deutschen Schiffs Lifeline, das mit über 200 Geflüchteten an Bord mehrere Tage keinen europäischen Hafen ansteuern durfte, erklärt Berivan Aymaz, flüchtlingspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Der Umgang mit dem deutschen Seenotrettungsschiff Lifeline war ein vorsätzlicher Akt gegen die Menschenwürde. Dass trotz der katastrophalen Situation an Bord lange kein Land willens war, einen sicheren Hafen anzubieten, damit den Menschen geholfen werden konnte, kommt einem Verrat europäischer Werte gleich.

In dieser kritischen Situation darf niemand die Augen verschließen. Das gilt auch für die schwarz-gelbe Landesregierung, die sich jetzt zu ihrer humanitären Verantwortung bekennen muss. Wir fordern Ministerpräsident Laschet auf, dem Beispiel Berlins, Schleswig-Holsteins, Niedersachsens und Brandenburgs zu folgen und sich bereit zu erklären, Geflüchtete der Lifeline in Nordrhein-Westfalen aufzunehmen. Dies wäre ein deutliches Signal an Bundesinnenminister Seehofer, der jetzt endlich seine Verweigerungshaltung aufgeben muss.“

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