NRW: Vom unterschätzten Riesen zum Aufsteigerland

Menschen, die mit Werkzeug an Solarplatten arbeiten.

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat in einer Langzeitstudie die Entwicklung von 400 Regionen in ganz Deutschland über die vergangenen zehn Jahre analysiert. Das unabhängige Urteil der Expertinnen und Experten fällt für unser Bundesland eindeutig aus: Das IW Köln bescheinigt Nordrhein-Westfalen regelrechte „Dynamikcluster“ an Rhein und Ruhr – wirtschaftliche Zentren mit großer Strahlkraft, die Wachstum erzeugen und ganze Regionen mitziehen. NRW ist das Aufsteigerland des vergangenen Jahrzehnts. Das ist ein klarer Beleg für eine erfolgreiche Wirtschafts- und Strukturpolitik. Die Landtagsfraktionen von CDU und Grünen wollen aus der Studie Rückschlüsse für die Landespolitik ziehen und dabei auch diejenigen Regionen im Blick haben, die noch Entwicklungspotenzial haben. Der Weg von Bürokratieabbau und Staatsmodernisierung soll konsequent weitergegangen werden. Der entsprechende Antrag von CDU und Grünen wurde am heutigen Mittwoch im Landtag beschlossen. Dazu erklären Dr. Jan Heinisch, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion, und Robin Korte, kommunalpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion:

Robin Korte: „NRW ist das Aufsteiger-Bundesland – das bestätigt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Besonders viele Regionen des Landes haben sich laut IW-Regionalranking in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. Erfolgreiche Transformation und ökonomische Entwicklung sind das Ergebnis einer klugen und passgenauen Wirtschafts- und Strukturpolitik, kein ‚one size fits all‘. Wir entwickeln die spezifischen Stärken einer Region gezielt weiter. Zudem sorgen wir für günstige und saubere Energie für Unternehmen und Haushalte, fördern die Transformation der Regionen, investieren mit dem NRW-Plan in Infrastruktur und Bildung und reduzieren überflüssige Bürokratie.

Das Ergebnis der Studie bedeutet aber auch, insbesondere die Regionen im Blick zu haben, die in den letzten Jahren kaum Fortschritte verzeichnen konnten. Diese wollen wir gezielt unterstützen, um Entwicklungschancen zu fördern. Denn gerade industriell geprägte Regionen stehen unter besonderem Anpassungsdruck.“

Dr. Jan Heinisch: „Diese Studie ist ein großes Kompliment für unser Bundesland. Sie liefert den Beleg dafür, welches Potenzial in unserem Land, seinen Unternehmen und seinen Beschäftigten steckt. Die SPD hingegen hat in den vergangenen Monaten vor allem mit Schwarzmalerei und Katastrophenrhetorik auf sich aufmerksam gemacht – man könnte sich fragen, ob die düstere Diagnose der SPD nicht vor allem ein Urteil über ihre eigene jahrzehntelange Regierungsbilanz ist. Die Studie zeichnet jedenfalls ein anderes, objektives Bild.

Das heißt nicht, dass wir die bestehenden Herausforderungen negieren. Im Gegenteil: Wir wissen, dass wir noch besser werden müssen. Deshalb setzen wir unseren Kurs konsequent fort und greifen die Hinweise der Studie mit unserem Antrag gezielt auf. Mit unseren Entlastungspaketen, einer verlässlichen Energiepolitik, der Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit durch die Altschuldenlösung, den Investitionen aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan sowie dem strategischen Wandel von der Kohle zur KI stehen wir klar an der Seite all derjenigen, die mit ihrer Arbeit für Dynamik, Innovation und wirtschaftlichen Erfolg in unseren Unternehmen sorgen.“

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