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Wenn Politik krank macht – und was das für unsere Demokratie und unser gesellschaftliches Zusammenleben bedeutet

Donnerstag, 9. Juli 2026 / 18:30 - 20:30

Mentale Gesundheit und Politik sind eng verknüpft: Belastungen wie Dauerstress, Bedrohungen und öffentliche Anfeindungen wirken sich direkt auf die Handlungsfähigkeit von Mandatsträger*innen aus und bedrohen langfristig Vielfalt, Repräsentation und das ehrenamtliche Engagement in der Demokratie.  

  • Welche Folgen hat die psychische Belastung für die Handlungsfähigkeit von Mandatsträger*innen? Was bedeutet es für unsere Demokratie und unser gesellschaftliches Zusammenleben, wenn ehrenamtliches Engagement aufgrund mentaler Erschöpfung zurückgeht?  
  • Welche Unterstützungsangebote, Schutzmaßnahmen und Strukturen brauchen wir in NRW, damit politisches Engagement nachhaltig möglich bleibt?  
  • Welche Handlungsmöglichkeiten hat der Landtag als Gesetzgeber in NRW, mentale Gesundheit auch für Menschen im Ehrenamt mitzudenken?  
  • Welche Rolle spielen das Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten oder auch das Kommunalwahlgesetz? 

Über diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen / Euch in den Austausch treten.  

Die Autorinnen Tannaz Falaknaz und Cécile Weidhofer berichten über die Ergebnisse ihrer Recherchen zu ihrem Buch Wer macht’s noch? Warum wir über Mental Health in der Politik reden müssen und analysieren ein System unter Druck.  

Fiona Spilker, psychologische Psychotherapeutin und wissenschaftliche Mitarbeiterin für mentale Gesundheit der grünen Landtagsfraktion wird in einer Keynote über strukturelle Rahmenbedingungen von Politik, Ehrenamt und mentaler Gesundheit einführen. 

Die Landtagsabgeordneten Jan Matzoll und Arndt Klocke berichten über ihre persönlichen Erfahrungen.  

Im Anschluss möchten wir mit Ihnen / Euch über mentale Gesundheit in der Politik und ihre Auswirkungen diskutieren.

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