Die nordrhein-westfälische Landesregierung stellt rund eine Milliarde Euro für den Sport im bevölkerungsreichsten Bundesland bereit – konkret für die Modernisierung, Sanierung und den Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern. Je 200 Millionen Euro sollen für Sportstätten, Schwimmbäder und Sportvereine fließen und stammen aus dem milliardenhohen NRW-Investitionsplan für Infrastruktur. Im Sportausschuss hat Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei, jetzt vorgestellt, wie die 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportstätten auf die Städte in NRW verteilt werden. Wie bereits beim Programm „Moderne Sportstätte 2022“ entscheiden auch jetzt wieder die Stadt- und Kreissportverbände, wie sie diese Fördergelder an ihre Vereine weitergeben.
Die entsprechenden Förderrichtlinien sind bereits mit dem Finanzministerium abgestimmt. Der Programmaufruf soll in der kommenden Woche gemeinsam mit dem Landessportbund, der NRW.BANK sowie Vertretern der Kreis- und Stadtsportbünde im Landeshaus vorgestellt und im Anschluss daran die Verbände und Vereine informiert werden. Dazu erklären die Sprecher für Sportpolitik der Landtagsfraktionen von CDU und Grünen, Jens Nettekoven (CDU) und Marc Zimmermann (Grüne):
Jens Nettekoven: „Das Programm ‚Moderne Sportstätte 2022‘ war ein Riesenerfolg. Daran knüpfen wir jetzt an mit 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportstätten. Damals hat das Modell bestens funktioniert: Dieses Geld kam zielgenau bei den Vereinen an und vor Ort löste jede geförderte Maßnahme echte Freude aus – neue Umkleiden, sanierte Plätze, sichere Hallen. Genau das wird jetzt wieder passieren. Jede Kommune erhält das 2,78‑fache ihrer Sportpauschale nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz – fair und transparent. Die Stadt‑ und Kreissportbünde vor Ort wissen am besten, wo der Bedarf am größten ist. Diese Entscheidungskompetenz geben wir ihnen. Das schafft Vertrauen, beschleunigt die Umsetzung und sorgt dafür, dass die Freude über moderne Sportstätten in die Fläche getragen wird. Ein richtig guter Tag für den Sport im Sportland Nordrhein‑Westfalen.“
Marc Zimmermann: „Die 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportstätten aus der NRW-Sportmilliarde sind ein starkes Signal für unsere Sportvereine und alle Aktiven. Wir stärken die Vereine vor Ort, schaffen bessere Trainings- und Bewegungsangebote und investieren nachhaltig in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Als regierungstragende Fraktionen haben wir uns mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass ein fester Anteil des Sondervermögens des Bundes gezielt dem Sport zugutekommt. Denn Sport bringt Menschen zusammen, hält fit und macht Spaß. Starke Vereine brauchen moderne und funktionierende Sportstätten. Mit einem festen Faktor, basierend auf dem Gemeindefinanzierungsgesetz 2025, verteilt das Land die 200 Millionen Euro fair. Diese 200 Millionen Euro sind aber erst der Anfang. Es werden die gleichen Summen jeweils für kommunale Sportstätten und Schwimmbäder folgen und natürlich wird auch die Sportpauschale weiterhin Bestand haben, womit wir das Sportland NRW weiter stärken.“
