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Gemeinsame Pressemitteilung mit der SPD-Fraktion

Weiß/Aymaz: Landesregierung muss Partnerschaft mit Südafrika weiter stärken

Der Landtagsausschuss für Europa und Internationales hat sich heute im Rahmen einer Experten-Anhörung mit dem Antrag von SPD und GRÜNEN „25 Jahre Post-Apartheid: NRW-Südafrika-Partnerschaft für Frieden, Demokratie und nachhaltige Entwicklung stärken!“ befasst. Dazu erklären Rüdiger Weiß, Sprecher für Europa und Internationales der SPD-Landtagsfraktion und Berivan Aymaz, Sprecherin für Internationales/Eine Welt der GRÜNEN Fraktion:

Berivan Aymaz: „Die Anhörung heute hat deutlich gemacht, wie wichtig die Partnerschaft zwischen NRW und Südafrika ist. Gerade weil wir immer häufiger vor globalen Herausforderungen stehen, die nur gemeinsam auf der internationalen Ebene gelöst werden können, sind solche gewachsenen Partnerschaften wertvoll.
Unter breiter Beteiligung aller Akteure müssen jetzt gemeinsame Projekte vorangetrieben und neue Kooperationen in weiteren Feldern geschlossen werden. Großes Potenzial hat die Zusammenarbeit der Länder im für den Kampf gegen die Klimakrise so wichtigen Energiesektor. Südafrika baut noch Steinkohle ab, in NRW wurde die letzte Zeche im vergangenen Jahr geschlossen. Austausch und Kooperation bei der Gestaltung des Strukturwandels können helfen, um Südafrika beim Ausstieg aus fossilen Energien und bei der Nutzung Erneuerbarer Energien zu unterstützen. Um die Partnerschaft weiter zu stärken, braucht NRW eine neue Südafrika-Strategie.“

Rüdiger Weiß: „Wir fühlen uns bestätigt darin, die Südafrika-Partnerschaft weiter auszubauen und mit einer neuen Südafrika-Strategie zu untermauern. Nach fast 25 Jahren Zusammenarbeit mit Südafrika sind die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Bande zwischen NRW und Südafrika immer enger und vielseitiger geworden. Darauf muss die Landesregierung reagieren und auch die Entwicklungen vor Ort berücksichtigen. Die Anhörung hat schließlich bestätigt, dass die Partnerschaft beiden Seiten Vorteile bringt. Austauschaktivitäten unter jungen Menschen einen Mehrwert bringen und wir auch in wirtschaftlicher Hinsicht wichtige Impulse nicht verpassen dürfen.“

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