Anfragen, Netzpolitik, Bolte

Kleine Anfrage von Matthi Bolte-Richter

Haben die DWNRW-Hubs unter schwarz-gelb eine Zukunft?

Am 06.12.2016 haben die sechs DWNRW-Hubs in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, dem Ruhrgebiet und dem Münsterland ihre Arbeit aufgenommen. Bereits im Förderaufruf ist eine Evaluation der Hubs am Ende des zweiten bzw. am Anfang des dritten Jahres, also Ende 2018 bzw. Anfang 2019, vorgesehen. Die Evaluation dient als Entscheidungsgrundlage für eine Verlängerung der sechs Hubs für bis zu zwei weitere Jahre gewährleisten zu können. Im schwarz-gelben Koalitionsvertrag steht, dass die DWNRW-Hubs bereits im Laufe des Jahres 2018 auf ihre Wirksamkeit und Optimierungspotentiale hin überprüft werden sollen.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

  1. Wie ist der der aktuelle Entwicklungsstand der DWNRW-Hubs (Bitte aufgeschlüsselt nach einzelnen Hubs: Infrastruktur, Personal, Startups, Unternehmen aus Industrie/Mittelstand, Hochschulen, Venture Capital-Anbieter, Verbände und Netzwerke der Wirtschaft sowie Städte und Gemeinden)?
  2. Wie sehen die finanziellen Grundlagen der DWNRW-Hubs aus (Bitte aufgeschlüsselt nach Höhe und Quelle pro Jahr je Hub)?
  3. Wie viele Start-ups sind im Umfeld der Hubs neu gegründet worden (Bitte aufgeschlüsselt nach HUB, Branche und Jahr)?
  4. Welche – ggf. von der ursprünglichen Planung abweichenden – Kriterien legt die Landesregierung bei der Evaluation der Hubs „auf ihre Wirksamkeit und Optimierungspotenziale hin“ zugrunde?
  5. Wie begründet die Landesregierung das Vorziehen der Evaluation um bis zu ein Jahr?

Matthi Bolte-Richter

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