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Grüne Hochschultour startet in Köln

Ideen für die Weiterentwicklung der Wissenschaftslandschaft NRW

Was bewegt Universitäten und Studierende? Wo liegen die drängendsten Probleme, wo läuft es gut? Diesen Fragen widmet sich die GRÜNE Fraktion regelmäßig auch auf ihrer Hochschultour. Dieses Jahr startete die Tour an der größten Präsenzhochschule in NRW: die Universität zu Köln. Hier konnten wir erstmals auch unsere neue Dokumentation zum Forschungsland NRW vorstellen.

Die künftige Finanzierung der Hochschulen, die Profile und Schwerpunkte von Universitäten und Fachhochschulen, Wohnraum für Studierende: Unter anderem über diese Themen haben unsere hochschulpolitische Sprecherin Dr. Ruth Seidl und Dr. Birgit Beisheim, Sprecherin für Industriepolitik, dort mit Vertreter*innen des Rektorats und des AStA diskutiert. Zur Lösung der schwierigen Wohnsituation in Köln war man sich schnell einig, dass nicht nur eine gute Kooperationen aller Beteiligten notwendig ist, sondern auch eine noch intensivere Förderung.

Die Debatte um Finanzierung und Profilierung der Hochschulen ist da deutlich komplexer und muss dringend weiter geführt werden. Wichtige Anstöße dazu liefert auch die neue Broschüre der Landtagsfraktion „Die Weiterentwicklung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft in NRW“. Darin plädieren wir unter anderem dafür, ein neues Finanzierungssystem einzurichten und die Grundfinanzierung der Hochschulen zu erhöhen. Strukturell schlagen wir vor, dass Kapazitäten von Universitäten schrittweise zu Fachhochschulen verlagert, Universitäten zu neuen Forschungs- und Lehrleistungszentren umgebaut werden könnten. Darüber hinaus müssen wir passende Strukturen für den wissenschaftlichen Nachwuchs an Fachhochschulen schaffen und die Forschung insgesamt zu stärken.

Spannende Einblicke in aktuelle Forschung gab es bei einem weiteren Termin der Grünen Hochschultour im Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns. Hier werden Alterungsprozesse erforscht, um Lösungen gegen altersbedingte Krankheiten zu entwickeln. Die Vertreter*innen der Fraktion, Dr. Ruth Seidl, Dr. Birgit Beisheim und Arndt Klocke, Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses im Landtag, waren sehr beeindruckt von den vielen auch jungen Akademiker*innen und ihren Forschungsarbeiten. Sie arbeiten hier täglich intensiv zu einem Thema, das alle Menschen betrifft und forschen an Lösungen, die sehr vielen Menschen ein gesünderes und längeres Leben ermöglichen könnten.

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