Faltblatt, Inklusion

Faltblatt

Inklusion - Gut für Alle - in leichter Sprache

Besser Zusammen

Jeder Mensch soll selbst über sein Leben bestimmen können. Wo er wohnen will. Wo er arbeiten will. Und was er in seiner Freizeit machen will. Das ist sein Recht. Wir wollen, dass Kinder mit und ohne Behinderung zusammen lernen können. Und Menschen mit und ohne Behinderung zusammen wohnen und arbeiten können.Das ist Inklusion. Inklusion ist gut für alle!Wir haben schon viel für die Inklusion getan.Die meisten Kinder lernen schon gemeinsam. Und immer mehr Firmen geben Menschen mit Behinderung einen Arbeits-Platz.Zusammen ist besser. Dafür arbeiten wir!

Zusammen arbeiten

Die meisten Menschen mit Behinderung arbeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen. 

Viele haben sich das nicht selbst ausgesucht. 

Wir wollen, dass Menschen mit Behinderung gute Arbeit haben. Nicht nur in der Werkstatt. Auch in anderen Firmen. Dafür setzen wir uns ein. 

Immer mehr Firmen in Nordrhein-Westfalen geben Menschen mit Behinderung eine Arbeit. 

Sie haben verstanden: Es ist gut, wenn Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten.

Gut für die Menschen. Und gut für die Firma.

Zusammen wohnen

Menschen mit Behinderung müssen selbst entscheiden können, wie sie leben wollen. 

Und wo sie wohnen wollen. 

Das steht so im Gesetz.

Viele Menschen mit Behinderung wohnen aber in einem Heim. Weil es den Kosten-Vorbehalt gibt. Das bedeutet: Das Sozial-Amt bezahlt nur Geld für die billigste Wohn-Form. 

Wir wollen, dass Menschen mit Behinderung 

selbständig wohnen können. Allein. Oder in einer Wohn-Gemeinschaft. Auch wenn sie regelmäßig Unterstützung brauchen. 

Den Kosten-Vorbehalt wollen wir abschaffen. 

Dafür setzen wir uns ein! 

Zusammen sein - dabei sein

Menschen mit Behinderung sollen überall dabei sein können. Und mitmachen können. 

Wir alle müssen dafür sorgen, dass sie das auch können. Das ist Inklusion. 

Dafür gibt es das Inklusions-Stärkungs-Gesetz (ISG) in Nordrhein-Westfalen. Darin steht zum Beispiel:

Behörden müssen schwere Texte in Leichter 

Sprache erklären. 

Gehörlose Menschen haben das Recht auf einen 

Gebärden-Sprache-Dolmetscher. Er übersetzt Texte in die Zeichen-Sprache für gehörlose 

Menschen.

Alle Menschen mit Behinderung können wählen gehen. Sie bekommen dabei die Hilfen, die sie brauchen.

Wenn es um die Rechte von Menschen mit 

Behinderung geht: Dann sollen Menschen mit Behinderung mitbestimmen. Zum Beispiel wenn neue Gesetze gemacht werden.

Weiterlesen

Auf diesen Internet-Seiten gibt es Informationen in Leichter Sprache:

UN-Behinderten-Rechts-Konvention: http://www.behindertenbeauftragte.de/SharedDocs/Publikationen/UN-Konvention_leichteSprache.pdf

Leidmedien: www.leidmedien.de 

Agentur Barrierefrei: www.ab-nrw.de  

Netzwerk Sozialhelden: www.sozialhelden.de  

Frauennotruf Bielefeld in leichter Sprache: www.frauennotruf-bielefeld.de/informationen-in-leichter-sprache.html  

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