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Newsletter

Pluspunkt Bildung Mai 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

kürzlich war ich zu einem Gespräch mit Vertreter*innen der IHK in NRW eingeladen. Dort wurde auch das Thema Bildung angesprochen und die Anforderungen, denen sich Schulen und damit auch Lehrer*innen heute stellen müssen. Alle Anwesenden waren sich sofort einig darin, dass die Kolleg*innen ein herausragendes Engagement zeigen, das nicht hoch genug geschätzt werden kann – vom Einsatz für arme Kinder und das Schulessen, über Unterrichtsentwicklung und den Inklusionsprozess bis zur Aufnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Daran schloss sich dann jedoch die Frage an, ob man die Entwicklungsprozesse nicht hintereinander »schalten« müsse.

Aber die Berufsorientierung und -vorbereitung habe dann auch Priorität. Und die MINT-Förderung und, und, und…

Der zugegeben kurz zusammengefasste Ausschnitt aus dieser Debatte zeigt, wie komplex die Fragen der Entwicklungen im Schulsystem tatsächlich sind. Aufgaben wie Integration und Inklusion sind Generationenaufgaben. Lehrerausbildung und -fortbildung sind gefordert wie der Schulbau und die Ausstattung sowie die Unterrichts- und Materialentwicklung. Wer wartet auf wen, wann ist was dran? Und bitte, verstehen Sie das nicht als Plädoyer, man könne aus dem Nichts heraus starten. Natürlich braucht es Ressourcen und Unterstützung sowie vorbereitende und begleitende Hilfen. Und das am besten sofort!

Es müssen die notwendigen Entwicklungen an den entscheidenden Stellen nachhaltig angepackt werden: in der Ausbildung, in der Fortbildung, in der Beratung, in der kontinuierlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen und Steuerung auf der Grundlage der Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Prozessen.

Nach dem enormen Aufwuchs des Schulhaushalts um circa 4 Milliarden Euro und den circa 20.000 Stellen mehr als von schwarz-gelb geplant, muss in der nächsten Legislaturperiode, nach meiner Überzeugung nun eine Stundenentlastung für Teamarbeit und ein wirkungsvoller Sozialindex ganz oben stehen. Ein erster kleiner Schritt ist getan mit 300 Stellen für die Teamzeiten im neuen Haushalt. Dies muss aber konsequent ausgebaut werden, um Belastungen zu begegnen.

Ich danke allen, die mir in der Legislatur verlässliche, offene und konstruktiv-kritische Gesprächspartner*innen gewesen sind. Ich durfte viel von und mit Ihnen lernen.

Mit Grünen Grüßen

Sigrid Beer

Haushalt 2017: Gute Nachrichten für Lehrkräfte

Im laufenden Jahr gibt es einige wichtige Verbesserungen für Lehrkräfte, die noch in die Schlussverhandlungen zum Haushalt Eingang gefunden hatten und für die der Landtag im April die beamtenrechtlichen Grundlagen geschaffen hat. So werden die Schulleiter*innen von Grund- und Hauptschulen eine Stufe höher besoldet. Damit wird ihre Arbeit endlich auch angemessen bezahlt. Klar ist, dass im nächsten Schritt auch die Konrektor*innen höhergestuft werden müssen. Wir GRÜNE wollen alle Grund- und SEK I-Lehrkräfte in der Bezahlung angleichen. Damit würde die erfolgte Vereinheitlichung bei der Lehramtsstudiendauer auch bei der Bezahlung die notwendigen Konsequenzen zeitigen.

Für die Werkstattlehrkräfte und die Technischen Fachlehrkräfte wurden 400 Beförderungsstellen geschaffen und ihnen damit neue Perspektiven eröffnet. Pensionär*innen, die dem Aufruf von Schulministerin Löhrmann folgen, noch weiter zu unterrichten, können nun auch im Hinblick auf ihre Pension profitieren.

Publikation: »Demokratie leben und lernen«

Gerade in Zeiten, in denen Rechtspopulist*innen und antidemokratische Bewegungen, wie Pegida und AfD, versuchen ihren Einfluss zu vergrößern, ist es besonders wichtig Heranwachsenden unsere demokratischen Werte näher zu bringen. Wie das in der Schule gelingen kann, zeigt unsere Broschüre »Demokratie – Leben und Lernen«. Darin werden exemplarisch die Erfahrungen und Konzeptionen der Laborschule Bielefeld vorgestellt. Es wird gezeigt, wie Demokratie im Unterricht praktisch umgesetzt werden kann, um Schüler*innen zu einem demokratischen Bewusstsein und Verhalten zu verhelfen. Auch Reinhild Hugenroth, aktiv in der Gesellschaft für Demokratiepädagogik, hat an der Broschüre mitgewirkt.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Publikation: »Philosophieren mit Kindern«

Wo kommen wir her? Wo wollen wir hin? Was bedeutet gutes Handeln? Was ist Glück? – auch Kinder bewegen die großen Fragen unserer Existenz und nach dem Sinn des Lebens. Wir wollen allen Mädchen und Jungen, die an keinem Religionsunterricht teilnehmen, auch schon in der Grundschule ein Unterrichtsangebot machen, das ihnen Raum für ihre Fragen und Gedanken sowie für die Grundlagen unseres Zusammenlebens gibt.

In der Sekundarstufe I gibt es das Fach »Praktische Philosophie« in NRW bereits als Ersatzfach. Es ist aber noch nicht an allen Schulen eingeführt. Das Fach »Philosophie« ist in der gymnasialen Oberstufe das Ersatzfach für den konfessionellen Religionsunterricht. Wir wollen nun ein durchgängiges Angebot von der Grundschule an etablieren und haben mit dem Fachverband Philosophie NRW dazu bereits eine Fachveranstaltung im Landtag durchgeführt. Prof. Dr. Klaus Blesenkemper hat nun eine anschauliche Übersicht über die Grundprinzipien und Lerninhalte von der Primarstufe bis zur SEK II aufbereitet. »Der Baum der philosophischen Einsicht«, so der Titel der Veröffentlichung, berücksichtigt auch den von Herrn Blesenkemper mitgestalteten und ergänzten Ersten Entwurf für einen Grundschullehrplan »Praktische Philosphie«, den der Fachverband Philosophie NRW (Koordination Dr. Klaus Draken) vorgelegt hat. Die Publikation im Auftrag der GRÜNEN Landtagsfraktion kann hier eingesehen werden.

Das Fach Informatik an allen Schulen stärken

Der Landtag hat in seiner letzten Sitzung einen Antrag zur Informatik in der Schule einstimmig (bei Enthaltung der CDU) beschlossen. Im Rahmen der parlamentarischen Beratung war deutlich geworden, dass der ursprüngliche Antrag der Piraten nicht ausreichend war. Am Ende stand ein gemeinsamer Änderungsantrag von SPD, GRÜNEN und Piraten, der die Wichtigkeit der informatischen Bildung herausstellt, aber auch deutlich macht, wie weit NRW bei diesem Thema schon ist und was die nächsten Schritte sein müssen. Der beschlossene Änderungsantrag findet sich hier.

Ganztag plus

Gemeinsam mit Sylvia Löhrmann habe ich das grüne Konzept Ganztag plus vorgestellt. Vor allem den Offenen Ganztag wollen wir qualitativ besser ausstatten und weiterentwickeln.

In der nächsten Wahlperiode wollen wir 600 Millionen Euro in den Ganztag investieren. Jede Ganztagsgruppe soll mit einer vollen Erzieher*innenstelle plus ergänzendes Personal von Landesseite ausgestattet werden. Der Landeszuschuss soll damit um 1.000 Euro pro Platz steigen beziehungsweise um 3.000 Euro für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Für Schulen mit Ganztagszügen wollen wir darüber hinaus ein Bildungsbudget von 15.000 Euro. Die Betreuungspauschale für alternative Angebote an Primar- und Förderschulen wollen wir um rund 17,5 Millionen Euro verdoppeln, um mehr Ferienangebote und Angebote vor 8 und nach 16 Uhr zu ermöglichen. Die Mittel für Erweiterte Bildungsangebote in der Sekundarstufe I wollen wir um 38 Millionen Euro ebenfalls verdoppeln.

Im Sinne vieler Eltern werden wir im Offenen Ganztag die Teilnahmemöglichkeiten der Kinder flexibler gestalten. Dazu ermöglichen wir den Schulen und Schulträgern eine größere Bandbreite, um die OGS zu gestalten.

Briefwechsel mit Laschet zur Inklusion

CDU und FDP haben Inklusion als Wahlkampfthema gepusht und damit die Besorgnis vieler Inklusionsverbände und -initiativen erregt. Sie fordern in einem Offenen Brief an Laschet und Lindner: »Schluss mit der Wahlkampfpolemik!«

Interessant und entlarvend ist die Antwort von Armin Laschet, die mittendrin e.V. – eine der Initiativen – auf ihrer Homepage veröffentlicht und kommentiert hat.

Stellungnahme der Lebenshilfe zur AfD

Der Landesvorstand der Lebenshilfe NRW hat einstimmig einen Unvereinbarkeitsbeschluss zur AfD gefasst.

Begründet wird dies einerseits mit der Rede von Björn Höcke, der eine erinnerungspolitische 180-Grad-Wende forderte. Die Lebenshilfe erinnerte in diesem Zusammenhang an die 300.000 Euthanasieopfer des Nationalsozialismus. Weiter heißt es: »Ein weiterer Grund, warum die Lebenshilfe NRW und die AfD unvereinbar sind, ist ihre Positionierung zur Inklusion im NRW-Landtagswahlprogramm 2017. Darin erklärt sie die Arbeit, für die sich die Lebenshilfe seit über 50 Jahren einsetzt als ‚ideologischen Irrweg‘. Das widerspricht unserer Idee einer Gesellschaft, in der Teilhabe statt Ausgrenzung gelebt wird. Wer Inklusion als ‚ideologischen Irrweg‘ diskreditiert, will Menschen mit Behinderung wieder an den Rand der Gesellschaft schieben und verstecken.«

Volksbegehren G9-jetzt in der Kritik

Zurzeit läuft das Volksbegehren zu G9. Ihm liegt ein Gesetzentwurf der Initiative G9-jetzt-NRW zugrunde. Dieser sieht vor, dass Stunden an anderen Schulformen gestrichen werden, um die Veränderung am Gymnasium zu finanzieren. Eine Unterschrift für das Volksbegehren bedeutet, dass der Landtag gebeten wird, das Gesetz zu verabschieden. Eine Änderung am Text ist dann nicht möglich. Deshalb distanzieren sich wichtige Verbände und Organisationen vom aktuellen Volksbegehren, auch wenn sie selbst sogar Befürworter von G9 sind.

Der Link zur Landeselternschaft der Gymnasien findet sich hier.

Und hier noch einmal die LE GY, in der sie auch auf die Kritik an der Positionierung eingehen.

Die gemeinsame Stellungnahme der Landeselternschaft der integrierten Schulen, der Schulleitervereinigung GE und der GGG.

Die gemeinsame Position einiger Stadtschulpflegschaften.

Die Stellungnahme des Bündnisses länger gemeinsam lernen.

Die Stellungnahme der GEW.

Auch die Parteien haben Vorschläge für Änderungen gemacht. Darin ist eine Streichung von Unterrichtsstunden nicht vorgesehen. Durch die längere Schulzeit würde ein Mehrbedarf an Lehrerstellen entstehen. Dem ist aus unserer Sicht natürlich Rechnung zu tragen. Die anderen Parteien haben sich zum Lehrkräftebedarf bislang nicht erklärt.

Philologen-Verband sieht Bedrohung des Gymnasiums

Der Philologen-Verband verdächtigt Rot-Grün, das Gymnasium liquidieren zu wollen, und erklärt 2017 zum Schicksalsjahr für diese Schulform. Die CDU freut sich und erklärt, dass man die Sorgen des Philologen-Verbandes gut verstehe. Doch solche Mitteilungen zeigen vor allem eines: Da sind noch einige in den ideologischen Grabenkämpfen aus der Zeit vor dem Schulkonsens verhaftet. Bei dieser Wahl geht es um die Bedingungen für gute Bildung und nicht um Schulform-Kämpfe. Also muss man sie heraufbeschwören. Dafür dienen dann schräge Argumente. Ein Beispiel: Weil die GRÜNEN im Programm den Gesamtschulen mehr Möglichkeiten für individuelle Lernwege eröffnen wollen, ist das Gymnasium bedroht.

Man möchte rufen: »Hä – geht‘s noch?« Klar, an Gesamtschulen gibt es erstens ja auch keine leistungsstarken Schüler*innen. Und zweitens wäre dann auch das Alleinstellungsmerkmal G8 für die Gymnasien futsch. Das ist nicht nur ziemlich an der Debatte vorbei, sondern zeigt auch, dass es nicht allen darum geht, allen Kindern und Jugendlichen die besten Bildungsmöglichkeiten zu geben.

Und damit wird deutlich, was der eigentliche Antrieb des Philologen-Verbandes für G8 war: ein Wettbewerbsvorteil für eine Schulform. Und die CDU? Sie verspricht G8 und G9 an Gymnasien. Da könnte man auch sagen, sie würde den Gymnasien ihr Profil nehmen. Aber das merkt sie gar nicht bei ihrem Beifall für vermeintliche Wahlkampfhilfe. Bei uns steht nicht eine Schulform, sondern das Kind im Mittelpunkt: Wir wollen beste Bildung und individuelle Lernwege und individuelles Lerntempo für alle Schüler*innen und überholte Strukturfragen überwinden.

VBE und GEW zu Migrantenquote von Bundesbildungsministerin Wanka

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat an die Bundesländer appelliert, den Migrantenanteil in Schulklassen zu begrenzen. Der Philologen-Verband findet solche Migrantenobergrenzen in Schulen gut. Der VBE dagegen äußerte deutliche Kritik: »Die Forderung nach einer Quotierung von Kindern mit Migrationshintergrund in Lerngruppen ist abstrus und illusorisch. Dies würde in der Konsequenz dazu führen, dass aus bestimmten Stadtteilen, in denen es einen hohen Anteil von Familien mit Migrationshintergrund gibt, zum Beispiel in den Nordteilen der  Ruhrgebietsstädte, bestehende Klassen aufgelöst werden müssten und zukünftig die Kinder mit dem Bus auf die Schulen verteilt werden müssten, um bestimmte Quoten zu erreichen. Zudem stellt sich die Frage: Gilt diese Quotierung nur für die erste oder auch für die zweite oder dritte Generation von Menschen mit Migrationshintergrund.« Auch die GEW teilt die Kritik und fordert eine bessere Personalausstattung von Schulen in Stadtteilen mit besonderen Problemlagen.

GEW-Studie »Ungleiches ungleich behandeln«

Haben Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen die gleichen Chancen, im Bildungssystem gut abzuschneiden, wie Kinder aus besseren Verhältnissen? Eine aktuelle Studie der GEW NRW zeigt, welche Rolle Standortfaktoren spielen, um die Bildungsgerechtigkeit zu erhöhen und Bildungsarmut zu bekämpfen.

Zahlreiche nationale und internationale Studien belegen: An Schulen mit hoher Konzentration von belastenden Rahmenbedingungen erzielen Schüler*innen schlechtere Lernergebnisse als an Schulen mit besseren Bedingungen – unabhängig von den individuellen Voraussetzungen der Kinder und Jugendlichen, wie dem sozioökonomischen Status, dem Geschlecht, dem ethnischen Hintergrund und den bisher erzielten Lernleistungen. Solche kontextspezifischen Einflussfaktoren entstehen durch die soziale und migrationsspezifische Zusammensetzung der Schülerschaft, die wiederum mit der sozialräumlichen Umgebung einer Schule in Zusammenhang steht, bedingt durch das Wohnumfeld beziehungsweise die städtische Lage in sozial segregierten Vierteln oder privilegierten Wohnlagen.

Viele betroffene Schulen sind nur bedingt in der Lage, sozialmilieuspezifische und kontext-spezifische Benachteiligungen zu kompensieren. Es ist daher naheliegend – aber nicht unumstritten –, für diese Schulen zusätzliche Ressourcen bereitzustellen, um durch ergänzende pädagogische Förderung und Unterstützung Effekte der Schülerzusammensetzung zu kompensieren und chancenausgleichend wirken zu können. Die GEW NRW hat vor diesem Hintergrund ein Gutachten in Auftrag gegeben, das auf der Basis von einschlägigen wissenschaftlichen Befunden und empirischen Daten prüft, wie schlechten Schülerleistungen in bestimmten Stadtteilen gegengesteuert werden kann.

Modelle von »Busing«, also der Verteilung der Schüler*innen mittels Schulbus auf verschiedene Schulen, wie es in den USA praktiziert wird und wie es eine Folge von Migrantenquoten wäre, haben sich als nicht zielführend erwiesen, so die Gutachter*innen Prof. Gabriele Bellenberg und Gerd Möller. Auch Modelle von Leuchtturm- oder Magnetschulen, wie es aktuell die FDP fordert, haben sich nicht als hilfreich erwiesen.

Es kann auch nicht sein, dass es eine überschaubare Zahl Eliteschulen gibt, sondern dass alle Schulen die ihnen anvertrauten Kinder individuell fördern können.

Deshalb unterstütze ich die Forderung der GEW nach einem schulscharfen Sozialindex und die Zuweisung von zusätzlichen personellen Ressourcen für Schulen in Stadtteilen mit besonderen Problemlagen. Nach Ansicht der GEW sind dafür landesweit 2.000 Stellen erforderlich. Das deckt sich mit Grünen Vorstellungen. Auch wir haben uns dafür ausgesprochen, das Instrument des Sozialindex schulscharf zu machen und dafür die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet auch, diese Stellen zumindest teilweise multiprofessionell zu öffnen, die Vernetzung mit Jugend- und Familienhilfe sowie auch eine Stadtteilerneuerungsarbeit zu gewährleisten.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

Unterrichtsausfall

Das Thema Unterrichtsausfall bekommt in vielen Städten und Kreisen eine besondere Aufmerksamkeit. Die CDU hat flächendeckend hierzu kleine Anfragen gestellt - die FDP zu einigen Kommunen. Die Antworten liegen nun vor. Die CDU macht vor Ort hierzu Presse und verkürzt dabei. Aus den Antworten gehen nicht nur die aktuellen Zahlen hervor, sondern es wird auch dargelegt, dass zurzeit eine breite Erhebung auf Grundlage der Empfehlungen der Bildungskonferenz läuft. Weitere Informationen gibt es hier.

Schulministerin Sylvia Löhrmann hatte schon im Februar ein konkretes Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem Unterrichtsausfall wirksam bekämpft wird.

Die Antworten auf die Kleinen Anfragen geben schulscharfe Informationen. Sie sind aber Momentaufnahmen, die laufende Besetzungsverfahren nicht berücksichtigen, die vielleicht mittlerweile auch schon abgeschlossen sind. Außerdem auch nicht der Status der Schule zum Beispiel als auslaufende Schule besonders gekennzeichnet. Deutlich wird, dass sich die Personalausstattung grundsätzlich verbessert hat, auch wenn die Situation an den einzelnen Schulen sehr unterschiedlich sein kann.

Die Antwort auf die Anfrage zur (kreisfreien) Stadt beziehungsweise Kreis findet sich auf der Homepage des Landtags.

Dann unter »Suche« die Dokumentennummer der Anfrage zu Stadt oder Kreis eingeben, bei einigen Städten gibt es zwei Antworten. Bei den Kreisen Gütersloh und Höxter gibt es noch keine Antworten.

Hier die Übersicht:

Aachen Stadt

16/14945

Aachen Städteregion

16/14938

Bielefeld

16/14936

Bochum

16/14728

Bochum

16/14932

Bonn

16/14916

Borken

16/14941

Bottrop

16/14740

Bottrop

16/14915

Coesfeld

16/14927

Dortmund

16/14948

Duisburg

16/14949

Düren

16/14907

Düsseldorf

16/14925

Ennepe-Ruhr

16/14914

Essen

16/14781

Euskirchen

16/14921

Gelsenkirchen

16/14912

Hagen

16/14956

Hamm

16/14947

Heinsberg

16/14940

Herford

16/14909

Herne

16/14930

Hochsauerlandkreis

16/14917

Kleve

16/14910

Köln

16/14913

Krefeld

16/14934

Leverkusen

16/14929

Lippe

16/14908

Märkischer Kreis

16/14955

Mettmann

16/14924

Minden-Lübbecke

16/14937

Mönchengladbach

16/14911

Mülheim

16/14730

Mülheim

16/14942

Münster

16/14943

Neuss

16/14918

Oberbergischer Kreis

16/14950

Oberhausen

16/14729

Oberhausen

16/14922

Olpe

16/14986

Paderborn

16/14920

Recklinghausen

16/14953

Remscheid

16/14954

Rhein-Erft-Kreis

16/14939

Rhein.-Bergischer Kreis

16/14951

Rhein-Sieg-Kreis

16/14946

Siegen-Wittgenstein

16/14919

Soest

16/14952

Solingen

16/14931

Steinfurt

16/14935

Unna

16/14933

Viersen

16/14632

Viersen

16/14944

Warendorf

16/14903

Wesel

16/14906

Wuppertal

16/14928

 

Veranstaltung »Beschulung von Geflüchteten« am 8. Juni in Dortmund

Das »Bündnis länger gemeinsam lernen« veranstaltet am Donnerstag, den 8. Juni von 14 bis 17 Uhr in Dortmund ein interessantes Fachgespräch: »Gemeinsam lernen – Chancen für junge Geflüchtete in NRW«

In der Einladung heißt es: Bildung ist der Schlüssel zur Integration – auch für junge Geflüchtete, die nicht mehr schulpflichtig sind. Welche Bildungsangebote werden für über 18-jährige Geflüchtete gebraucht? Wir stellen zwei Modelle in Dortmund vor, die Schulabschlüsse vermitteln sowie individuelle Unterstützung und kulturelle Bildung auf dem Weg zum beruflichen Einstieg bieten. Darüber hinaus wird es eine wissenschaftliche Einschätzung zur generellen Problematik des Schulzugangs für Jugendliche und zur Begleitung der Bildungslaufbahnen geben.

Das Programm gibt es hier. Und hier geht es zur Anmeldung.

Weitere interessante Links

·         Die neue JAKO-Studie wurde vorgestellt und bringt interessante Ergebnisse: Eltern wollen mehr Ganztag und Inklusion! Mehr dazu hier.

·         Zum Thema Ditib hatte ich im letzten Newsletter berichtet. Mittlerweile ist Ditib der Aufforderung von Schulministerin Sylvia Löhrmann nachgekommen, den Platz im Beirat für islamischen Religionsunterricht bis auf weiteres ruhen zu lassen. Wer mehr dazu lesen möchte, kann dies hier tun.

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