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Regenbogenfamilien gleichstellen

Die „Ehe für alle“ ist noch lange nicht gleichberechtigt. Wir wollen, dass die Hürden für gleichgeschlechtliche Paare fallen.

Regenbogenfamilie (c) istock.com A. Nakic

Mit seinem Beschluss der „Ehe für alle“ im Juni hat der Bundestag eine Entscheidung getroffen, die für große Teile der Bevölkerung längst überfällig war. Doch so bedeutend der Beschluss für die Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Partnerschaften auch war, so wichtig ist es nun, weitere Gesetze entsprechend abzuändern und endlich für echte Gleichberechtigung zu sorgen. Das betrifft etwa das Familien- und Abstammungsrecht. Frauen in homosexuellen Ehen müssen von der Geburt an auch rechtlich Eltern des Kindes sein.

Auch bei den Berufsordnungen und Richtlinien der Landesärztekammern müssen einige Punkte noch angepasst werden, etwa wenn es um die Möglichkeiten der Kinderwunschbehandlung von lesbischen Paaren geht.

Ansprechpartnerin in der Fraktion: Josefine.Paul@landtag.nrw.de

Antrag: Die soziale Wirklichkeit der Familienmodelle endlich anerkennen – Regenbogenfamilien rechtlich gleichstellen!

Die Rede von Josefine Paul

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