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Gudrun Zentis im Interview zur Weiterbildungskonferenz 2014

Hier zeigt sich deutlich die Vielfalt der Weiterbildung in NRW

In diesem Jahr fand am 26.11.2014 die gesetzlich verankerte Weiterbildungskonferenz im Plenarsaal des Landtages statt. Hier hat die Weiterbildung einen großen Raum mit Politikern und Politikerinnen ins Gespräch zu kommen, Ihnen mitzuteilen wo Handlungsbedarf besteht und aufzuzeigen, was seit der letzten Konferenz geschehen ist. Wir haben Gudrun Zentis dazu befragt:

1. Was sind die wichtigsten Ergebnisse der Weiterbildungskonferenz?

Wir sind auf dem richtigen Weg. Der von Ministerin Löhrmann aufgrund der Erkenntnisse ihrer Weiterbildungskonferenz eingesetzte Landesbeirat arbeitet glänzend. Die Sprecherinnen teilten mit, dass das geforderte Berichtswesen jetzt einvernehmlich für alle Träger der Weiterbildung mit der Forderung so unbürokratisch wie möglich auf den Weg gebracht ist. Die ersten ausgewerteten Daten werden allerdings erst 2017 vorliegen.

2. Welche Best-Practice Beispiele für Weiterbildung wurden vorgestellt?

Es wurden Projekte der politischen Weiterbildung, welche sich an Jugendliche richteten, ebenso wie ein Projekt für Menschen, die Harzt-IV Leistungen erhalten, durchgeführt, an denen auch Kolleginnen und Kollegen Abgeordnete beteiligt waren. Projekte zur Gestaltung sozialräumlicher Bildungslandschaften, quartiersbezogener Bildungsarbeit für und mit älteren Migrantinnen und Migranten, aber auch eine Werkstatt „neue Nachbarschaft“ wurden vorgestellt. Hier zeigt sich deutlich, wie vielfältig die Weiterbildung ist.

3. Was nimmst Du aus der Veranstaltung mit?

Weiter eng mit den in der Weiterbildung tätigen Personen im Land und den jeweiligen Trägervertretungen zusammen zu arbeiten. Das Bündnis gegen Analphabetismus und Grundbildung ist erfolgreich ins erste Jahr gestartet. Hier gilt es mit voller Kraft und großer Unterstützung mitzuarbeiten.

Die Säule der Weiterbildung im Bildungssystem des Landes ist eine starke, deren Möglichkeiten oft nicht im ausreichenden Maße genutzt werden. Lebenslanges Lernen, Schritt halten bis ins hohe Alter für alle Neuerungen unserer Gesellschaft und Wirtschaft, dazu trägt die Weiterbildung in einem erheblichen Maße bei. Die Weiterbildungsbeteiligung der Menschen unseres Landes ist noch ausbaufähig.

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