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UN-Klimagipfel in Paris

GRÜNE Fraktion mit Plant For The Planet: Es gibt keinen Planet B!

Warme Tage im November, Starkregenereignisse, Stürme, Trockenheit, Hitzesommer, Winter ohne Schnee, der Anstieg des Meeresspiegels: All diese und weitere klimatische Veränderungen gibt es schon heute und stehen uns noch bevor, sollte es bei dem UN-Klimagipfel in Paris nicht gelingen, dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Mit unserer Fotoaktion schicken wir eine klare Botschaft nach Paris: Wir müssen jetzt handeln, denn es gibt keinen Planet B!

Warum müssen wir jetzt handeln?

Der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre ist so hoch wie nie zuvor. Deutschlands und Nordrhein-Westfalens Beitrag dazu ist nicht unerheblich. In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben wir in Deutschland bereits so viele Treibhausgase ausgestoßen wie uns 2050 für das gesamte Jahr zur Verfügung stehen werden, wenn wir das 2-Grad-Limit nicht überschreiten wollen.

NRW hat Vorreiterrolle im Klimaschutz

Wir arbeiten daran, dass das Industrie- und Kohleland Nummer eins eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einnimmt. Deshalb haben wir den Tagebau Garzweiler verkleinert, das erste deutsche Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen verabschiedet und den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien beschlossen.

2-Grad-Limit muss völkerrechtlich verankert werden

Klar ist aber auch: NRW kann den Klimawandel nicht alleine aufhalten. Deshalb muss sich die internationale Staatengemeinschaft auf verbindliche klimapolitische Rahmenbedingungen einigen. Von den Beratungen in Paris erwarten wir konkret, dass das übergeordnete und langfristige Ziel, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad Celsius zu begrenzen, völkerrechtlich bindend verankert wird. Dazu gehört auch ein klares Bekenntnis gegen die fossilen und für die Erneuerbaren Energien.

Dazu der Fraktionsvorsitzende Mehrdad Mostofizadeh: „Zum Gelingen der Verhandlungen in Paris wird entscheidend beitragen, wie ambitioniert und glaubwürdig die Bundesregierung auf der Konferenz auftritt. Wenn sich Kanzlerin Merkel auf internationalen Gipfeln als vermeintliche Klimaschützerin inszeniert, darf sie zu Hause nicht als Schutzpatronin der Kohle auftreten.“

Plant for the Planet zu Gast in unserer Fraktionssitzung

„Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.“ Das ist für uns GRÜNE ein fester Grundsatz. Deshalb haben wir als Vertreter der nächsten Generation einen Botschafter von Plant for the Planet, Jona Ibels, in die Fraktionssitzung eingeladen. Plant for the Planet ist eine Initiative, die von Kindern- und Jugendlichen gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, bei Kindern und Erwachsenen ein Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und den Klimawandel zu schaffen. Jona Ibels erläutert: "Für viele Erwachsene ist der Klimawandel eine abstrakte Gefahr. Wir Kinder und Jugendliche werden die Folgen konkret zu spüren bekommen" Plant for the Planet will den Klimawandel aktiv durch Baumpflanzaktionen bekämpfen. Jeder gepflanzte Baum wird zum Symbol für Klimagerechtigkeit ernannt. "Für uns geht es bei der Bewältigung der Klimakrise um ein Überlebenskonzept für unsere Generation. Aus diesem Grund rufen wir die PolitikerInnen auf, bei der Pariser Klimakonferenz endlich verbindliche Klimaziele zu vereinbaren." Mit der Fotoaktion „Stop talking und start planting“ wollen sie zum Handeln aufrufen. Auch wir handeln: Die Fraktion spendet Plant for the Planet 300 Bäume.

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